Hallo hier der Disu
Naja, man hat mich dazu gezwungen einen Blog zu schreiben…also werde ich dieser Verpflichtung nachgehen. Was man nicht alles tut für die Bosse der Snowboardbranche. “ähstah”
Nach dem wir am Donnerstag eine ziemlich unmotivierte Session auf der First hinter uns hatte war der Samstag wie ein Geburtstag für uns alle. Mit zwei voll beladenen Autos fuhren wir um 8 Uhr von Thun in Richtung Megaspot los. Alle waren sehr gespannt was uns erwartet, nach Simon Abt’s Aussagen zufolgen sollte es wohl “dr shit” werden.
Und wir wurden nicht entäuscht!
Der erste Spot war schnell gefunden. Ein Reservoireingang mitten in einer Wiese, ungestört von irgendwelchen Anwohnern, bestehend aus einem Downrail auf der einen, und einem Straightrail Dropdown auf der anderen Seite. Absprünge auf die Rails und Landung beim Dropdown konnten dank der Schneekonsistenz schnell geshapet werden.
Als erster versuchte sich Rinu am Downrail mit einem fs 50-50, schnell wurde klar dass man wohl nicht zu schnell anfahren sollte, da das Rail doch ziemlich steil ist und die flache Landung auch ziemlich hart sein sollte. Jedoch konnten wir einige Tricks filmen und alles lief soweit gut, bis Rinu bei einem Nollie Fs Lipslide das Tail nicht übers Rail brachte und dabei irgendwie mit seinem rechten Oberschenkel auf dem Rail aufschlug. Die Folge war ein lauter männlicher Schrei von ihm, natürlich der harte Bail auf Video, ein grosser blauer Fleck am Oberschenkel und ein Rinu, der nicht mehr richtig laufen geschweige denn snowboarden konnte, und somit den Rest des Tages Zuschauer spielen musste.
Nach diesem Rückschlag probierte Raffi noch einige Tricks, danach machten wir uns auch schon an das zweite Rail mit dem Dropdown. Es war, jedenfalls für mich, eine ziemliche Überwindung. Das Rail war nicht wirklich lang jedoch flog man doch schon ziemlich in die Tiefe hinten raus. Erwähnenswert an diesem Spot ist sicher Thömis fs 50-50 bs 360 out, den er gleich beim ersten Versuch hinstellte, als wäre es nichts. “des thausends”
Weiter gings zum “Lozziwurm”, eine bunte Röhre mit Löchern bei einem Spielplatz. Kurzerhand hatten wir einem Anfahrtshügel und einen Absprung gebaut. Gejibbt werden konnte der Lozziwurm auf zwei Arten, entweder nur das gerade Stück oder inklusive Kurve. Es war eine spassige und auch kreative Sache. Der Winterdienst der Gemeinde fand allerdings weniger Gefallen daran, aber Charmebolzen Thömi konnte ihn schliesslich davon überzeugen, dass der Lozziwurm durch unser Snowboarden nicht kaputt geht. Später schaute auch die Wirtin des Restaurants vorbei, zu dem der Spielplatz wohl gehört, und auch sie war natürlich wenig erfreut ob dem Gebrette auf ihrem Lozziwurm. Schlussendlich konnte auch sie soweit überzeugt werden, dass wir noch ein paar letzte Versuche machen konnten. Beendet haben wir die Session dann noch mit einer Kaffeepause im besagten Restaurant, sozusagen als Dankeschön.
Ein super produktiver Tag war beendet, und wir hoffen auf weitere solche Tage. Gute Besserung an Rinu und ein riesiges Dankeschön an alle!
Gruess Disu
Fotos: Disu und Rinu

















Februar 8th, 2010 - 14:06
geilä sheiss man, shön wie dir sho gas gäbet da he iu!
dionys, ä fabelhaftä tegsht, besser hättmes äuä gar nid chönne shribe.
GÖT DRI MAN!
selle