KIDNAP Minishred 2015

Die Crowd

The Crew

The Crew

Der Minishred ist kein Contest, sondern ein Fest. Ein Fest für uns und unsere Freunde. Wir haben eine Hütte mit etwas über 20 Schlafplätzen gemietet und ein paar Einladungen rausgeschickt. Ungefähr 25 Nasen haben sich an diesem Wochenende in die Lenk begeben, um gemeinsam einen kleinen Park zu schaufeln, zu riden und zu feiern.

Die Action

Das Prinzip ist einfach, das hügelige Gelände rund um die Hütte durfte mit kleinen Freestyle-Elementen aufgewertet werden. Jeder konnte seine Schaufel nehmen und das bauen, wozu er gerade Lust hat. Dabei entstanden ziemlich kreative Spots, nebst zahlreichen Kickern in verschiedenen Grössen hatten wir eine Treppe aus Baumstämmen, ein Double-Gap, zwei Quarterpipes, ein Rail, Steilwandkurven, Bonks, Spines und diverse weitere Gaps. Die Elemente wurden geshapt, gefahren und wieder geshapt, so dass die Elemente bis zum Schluss ziemlich gut aufgingen und Spass machten zum Fahren. Mit den motivierten Leuten und dem spassigen Park war es auch kein Wunder, dass die Action auch entsprechend gut war.

kidnap_minishred2015_hueregaebigIn 7 Kategorien wurden Preise vergeben, nebst den üblichen Verdächtigen wie Best Trick und Most Creative gab’s dieses Jahr auch einen Award für den besten Flip sowie den besten Nollie. Eine spontane Nollie-Session fand an der dafür prädestinierten Treppe statt, diverse Flips sah man an ziemlich jedem Kicker und an der kleinen Quarterpipe sah man einige Tricks, die von den Fahrern zum ersten mal gestanden wurden, wie Cripplers, Switch McTwists und Michaelchucks.

 

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Tömi & Rinu, Crippler & Alley oop Crippler

Marc und Felix haben allerdings anscheinden den Begriff Minishred nicht ganz verstanden und hatten zu zweit eine kleine Session am Double Gap. Dessen Idee haben sie aber ebenfalls nicht ganz Begriffen und so haben sie das Ding gleich komplett übersprungen. Trotz der haarsträubenden Anfahrt haben sie beide ziemlich nice Fs 360er in die Erd-Landung gestellt, ohne dabei draufzugehen.

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Brothers from different mothers: Marc und Felix, brüderliche Frontside Dreier.

 

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Rinu, Nollie

 

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Beni, Fs 180 Firecracker, Disu, Bs 180° über die ganze Treppe

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kidnap_minishred2015_bankedslalom2Ende Samstag Nachmittag wurden noch von irgendwo Fähnchen ausgegraben und ein spontaner Banked Slalom quer durch den Park gesteckt. Nach einigen Trainingsruns wurde dann ein Rennen mit einer Professionalität durchgeführt, das die FIS vor Neid erblassen lassen könnte.

Snowboarder wären nicht Snowboarder, wenn es nach dem gewöhnlichen Rennen nicht noch ein Bier-Race gegeben hätte. Das verlief im gleichen Kurs, allerdings musste am Start zuerst noch ein Bier geext werden, bevor man einstrappen und losfahren konnte.

Die Zeremonie

Nach dem Slalom wurde das Riders-Voting aufgenommen und man begab sich langsam zum Abendessen in’s Haus.

Jeder Teilnehmer konnte auf einer Liste Striche für den oder die SnowboarderIn machen, die seiner Meinung nach den Preis der jeweiligen Kategorie verdient hat. Um eine klarere Rangliste zu erhalten, konnte man jeweils pro Kategorie einem Fahrer zwei Punkte und zwei Fahrern jeweils einen Punkt geben. Wir hatten zum Voten sechs Kategorien (der Speed Racer wurde technisch knallhart mit der Stoppuhr bestimmt), was entsprechend komplex wurde beim Voten der Fahrer. Aber unsere Punkte-Dame Eva hat geduldig die Votings aller Fahrer entgegengenommen und ausgewertet.
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Die Preise waren wie immer am Minishred von zarten Künstlerhänden aufwändig gestaltete mit Klebeband und Filzstift dekorierte Schnaps- und Weinflaschen. Und da die Preise traditionell geteilt wurden, hatten eigentlich alle etwas davon.

Nach dem Abendessen sassen alle in der Stube zusammen, unter grossem Lärm Applaus wurden dann die Preise verteilt. Wenn es eine Schallbegrenzung für Alphütten gäbe, hätten wir sie an diesem Abend geknackt.

Die Preise wurden wie folgt verteilt:
  • Best Trick Freitag: Gestrichen, weil mehr oder weniger nur geshapt wurde am Freitag
  • Best Trick Samstag: Felix Höckel, Frontside 360 Indy über’s ganze Double Gap und Frontside 360 Onefoot am kleinen Kicker
  • Best Nollie: Borja für seine Nollies an der Treppe
  • Best Flip: Marc Schärer, One-Foot Backflip
  • Most Creative: Thomas Schiffmann
  • «Dä wo dr ganz Tag am geilste isch gfahre»: Disu Gartwyl
  • Worst Bail: Räffu Kunz, Backflip to Genick
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Das Beer-Race

 

Zusätzlich gab es den Speed-Racer-Preis für den Schnellsten im Banked Slalom:
  1. Fäbu Küenzi
  2. Disu Gartwyl
  3. Sämi Joss

Leider weiss ich nicht mehr, wer das Beer-Race der Männer gewonnen hat. Aber bei den Frauen sah das Podest so aus:

  1. Sam Däppen
  2. Flo Rudin
  3. Marä Hochuli

Für’s Beer-Race hatten wir keine Preise mehr, die Gewinner bekamen aber… ein Bier. Tja.

Nachdem der Grossteil der Preise vernichtet war, begab man sich gemeinsam über die Piste hinunter in’s Dorf, um die letzte Energie des Abends in der nächsten niveaulosen Halligalli-Disco loszuwerden.

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Am Sonntag morgen wurden beim Katerfrühstück noch Geschichten über die letzte Nacht ausgetauscht, bevor man sich noch einmal auf’s Snowboard begab. Da wir kein nennenswertes Geld locker haben, konnten wir keine Money-Session veranstalten. Als Alternative haben wir einfach Süssigkeiten für coole Tricks verteilt. Allerdings merkte man den Leuten an, dass die letzten 24 Stunden eher streng waren. Trotz Muskel- und sonstigem Kater wurden aber am Sonntag doch noch einige Tricks geboten, bevor wir die geliehenen Baumstämme, Geländer und sonstiges Zeugs wieder an ihren gewohnten Platz und die Hütte in einen vorzeigbaren Zustand brachten.

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Wer zum Geier hat Räffu die Süssigkeiten überlassen?

Der Kidnap Minishred 2015 war eine super Sache und wir bedanken uns bei allen für’s Erscheinen und die gute Stimmung. Die schicken Fotos sind von unserem Haus-Profi André Glauser. Im Folgenden noch einige weitere der zahlreichen coolen Fotos:

 

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