Review Furka Rail Jam 2014

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Dieses Wochenende fand unter Anderem wieder der Furka Rail Jam auf der Furka-Passhöhe statt. Die Organisatoren Thomas ‚Goldi‘ Coldabella und Max Wettstein haben alles gegeben, um auch dieses Jahr wieder ein Hammersetup auf den Pass zu zaubern.

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Nebst den obligaten PVC-Röhren gab es eine Straight-Riffelröhre to Drop, wo man wegen dem Drop ein paar witzige, aber auch ein paar wüste Bails zu sehen bekam. Dazu kam das Down-Flat-Down-Rail, das sonst im Mythenpark steht, sowie eine fette Downtube und ein Ölfass, das wie ein Polegrind diente. Das Down-Flat-Down-Rail und die Downtube waren relativ hoch, aber so ist das halt, wenn man ohne Pistenbully auf einer nicht allzuhohen Schneebase per Hand arbeiten muss. Das ganze Setup war wie auch schon im letzten Jahr mit viel Liebe geshapt, so dass man nichts zu meckern hatte.

Das Setup wurde übrigens gleich vis-a-vis von der letztjährigen Location aufgestellt, weil dort eine Untersuchung mit Bodenproben läuft, und das Salzen beim Shapen nicht unbedingt die Bodenwerte positiv beeinflusst. Die neue Location war zwar etwas steiler, hatte aber den Vorteil, dass ein nach Süden geneigter Gegenhang gleich davor ist, was heisst, dass man sich als Zuschauer im Gras sonnen und dabei aus einem ungewöhnten Winkel einen Blick auf die Action werfen konnte.

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Die Videos vom letzten Jahr (Snowboardvideo von Goldi hier) haben wohl die Runde gemacht, so wurden dieses Jahr über 100 Leute auf dem Pass gezählt. Die Stimmung war gemütlich, der bereitgestellte Grill wurde fleissig genutzt und auch die DJs hatten bis auf ein paar Ausfälle ziemlich gute Musik am Start. Während der Moneysession, wo insgesamt 400.– Fr. für gute Tricks verteilt wurde, wurde das Niveau auf einmal ziemlich heftig.

So sah man an der Downtube nebst harten Standardtricks wie Cab 270° Frontboard to Forward auch Spezialitäten wie Fs 360° to 50-50, Bs 360° to 50-50 und Bs 180° Switch Tailpress 180° out. Man darf also auf die Videofootage gespannt sein. Bessere Bilder als von meiner schrottigen Handykamera gibt’s übrigens auf Twoleftfeet resp. Facebook.

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Wie schon letztes Jahr war der Furka Jam wieder ein gemütlicher Rail-Jam im wahrsten Sinn des Wortes, eine gemütliche Session im Sulz ohne Rangliste, Lifttickets und bonzige Touristen, dafür mit motivierten Leuten, Sonnenschein, einem guten Setup und stylishen Tricks. Bitte weiter so, Jungs! Merci viel mal!

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