Skatetrip: Part one

Roadtrips sind wunderbar. Vor Allem, wenn sie sorgfältig geplant sind, alles reibungslos klappt und man gut sich gut auf das, was einen erwartet, vorbereitet hat. Aber das ist bei einem KIDNAP-Roadtrip so realistisch wie ein Uni-Abschluss bei einer Hauskatze. Gut geplant war hier nämlich gar nichts: Knapp zwei Wochen vor Abreise wussten wir schon einmal, wo wir hinwollten, nämlich auf Nizza, dann zurück über Milano und schlussendlich ins Tessin, bevor man nach zwei Wochen Ferien die Heimreise antritt. Zwei Tage vor Abflug wurde dann der Easy-Jet und ein Apartment gebucht. Das Ganze ging so einfach und unkompliziert, dass man es einfach wissen musste, dass irgendwo noch ein mühsames Hindernis auftauchen sollte. So ähnlich, wie wenn man die Tasche fertig gepackt hat, und auf dem Weg zum Bahnhof ständig das Gefühl hat, etwas Wichtiges vergessen zu haben.

Wenn man dann am Samstag fliegen will und am Freitag Abend erst seinen Pass rauskramt, um dann festzustellen, dass sowohl Identitätskarte und Pass abgelaufen sind, kann man das schon als besagtes Hindernis betrachten. Natürlich haben alle Ämter schon Wochenende, und selbst ein sogenannter „Notpass“ hätte einen Tag Lieferzeit, womit mir nichts Anderes mehr übrig blieb, als einfach auszuprobieren, ob ich es so auf den Flug schaffte. Die Moral der Geschichte: Für einen Flug von Genf auf Nizza darf die ID nicht abgelaufen sein, der Pass hingegen schon, somit schaffte auch ich es ins Flugzeug.

Die Protagonisten bei dieser Reise sind in der ersten Runde meine Wenigkeit, Disu Gartwyl, Reto Buri und Christian Stern. In der zweiten Woche bekommen wir Verstärkung in der Form von Tobias Schläfli und Sandro Steffenon, ausserdem schaut Fäbu Wenger am Wochenende in Milano vorbei. Nachdem wir vier am Samstag Abend angekommen waren, bezogen wir unser Apartment, dass kleiner nicht sein könnte: Ein Studio mit einer nachträglich eingebauten Galerie, Kochnische, Bettsofa und Doppelbett. Ja, richtig gelesen, wir vier pennen in zwei Doppelbetten. Eine richtige Wohltat für Chrigu, Disu und Buri, die sich im Bett sonst immer mit ihren Freundinnen zufrieden geben müssen.

Gestern Sonntag machten wir uns nach einmal ausschlafen auf zum Strand, der in ungefähr 10 Minuten zu Fuss zu erreichen ist. Wahnsinnshitze, Wahnsinnswetter, viele Leute und das kitschigste Blau im Meer, dass ich je gesehen habe. Am Abend machten wir uns dann erst einmal auf, durch die Stadt zu cruisen und Spots zu finden. Dabei fanden wir das Gap mit der Big-Three aus dem Place-Bericht und ein Denkmal für den zweiten Weltkrieg mit Manual-Tables, Curbs und einem Gap. Unweit davon fanden wir die bisher schönste Location für ein Game of SKATE: Ein runder Platz mit ungefähr zwanzig Meter Durchmesser auf einer Klippe mit 180° Meerblick und Aussicht auf ganz Nizza.

Vor Allem beim Denkmal wollen wir heute noch einmal mit Kamera vorbeischauen, um einige Aufnahmen für Flippin‘ einzufangen. Das war’s bis jetzt aus Nizza, wir melden uns wieder.

3 thoughts on Skatetrip: Part one

  1. isch ja nüt wiuds passiert, ha scho gmeint… reto het si erst flug hoffentlech guet überstange 😉
    de no viu spass jungs u fiumet geils züg, chume de nächst wuche vilech de no es tägli cho fahre weni cha frei näh.

  2. yeah dude witer so 🙂

    mir wei meh läsä u geili fötelis gseh. röcks dir geillä siechä

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